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Italien

Einwohnerzahl (Weltrang): 57 646 000 (22)
Fläche (Weltrangplatz): 301 336 km² (70)
Hauptstadt: Rom
Autokennzeichen: I

Italy - Italie - Republica Italiana

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Reiseberichte / Texte zu Italien

Die Provinz Rimini - Auf den Spuren von Malatesta und Fellini

Rimini assoziiert man mit Meer und Strand. Rimini hat ja auch einen schönenbreiten feinsandigen Strand und sauberes Meer. Der Badeurlaub  ist aber wederdie einzige noch die beste Attraktion dieser Provinz in der Emilia Romagna.Viele Strandurlauber haben sich auch von Italien abgewendet, der horrendenStrandgebühren wegen. Wenn ein Sonnenschirm 20 Euro am Tag kostet, dann hört derSpaß auf.

Am Strand begann die Geschichte Riminis. Bereits vor 800 000 Jahren strich derprimitive Mensch an der adriatischen Küste entlang. 268 v.Chr. gründeten die Römer die Kolonie Ariminum im dem zuvor von Etruskern, Umbriern,Griechen und Galliern besiedelten Land. Sie war ein wichtigerVerkehrsknotenpunkt zwischen Rom – Via Flaminia – und dem Norden -Via Emilia. Die Stadt durchlebte eine glanzvolle Zeit, deren eindrucksvollsteZeugnisse noch heute der Augustus-Bogen, die Tiberius-Brücke und dasAmphitheater sind. Zwischen den beiden ersteren erstreckt sich die Altstadt mitihrer Flaniermeile, dem Corso d’Augusto und vielen mittelalterlichenSehenswürdigkeiten, wie dem Castel-Sismondo – einer Malatesta-Burg -, der PiazzaCavour und der Kathedrale Tempio Malatestiano. Besonders malerisch sind die„Borghi“, die alten Stadtviertel, die mit jährlichen Festen – Mai, September -ihre Traditionen hochhalten.

Abends treffen sich die Rimineser auf der Palata am vom Leuchtturm bewachtenHafen, wo Fischer ihren Fang direkt vom Boot aus verkaufen. Und hier in der Nähe befinden sich auch die besten Restaurants, die trendigstenDiskotheken und das ehrwürdige Grand Hotel mit seinem leicht morbiden Charme,das ein Sohn der Stadt, der geniale Frederico Fellini durch seinen skurrilenFilm „Amarcord“  welt-berühmt gemacht hat.

Im hügeligen Hinterland von Rimini gibt es vielzu entdecken. Da ist das Tal des Marecchia und das des Conca mit faszinierendenLandschaften, Olivenhainen und Weinbergen, mit mittelalterlichen Dörfern undKastellen. Immer wieder stößt man auf das kulturelle Erbe der „Signoria diMalatesta“ , einer reichen Familie, die vom Mittelalter bis zur RenaissanceJahrhunderte lang über diese Gegend geherrscht hat. Aber auch viel ältererGeschichte begegnet man. Im Archäologischen Museum von Verucchio Museum gibt esungewöhnliche Funde der etruskisch-villanovianischen Kultur zu bewundern. EinMuß für jeden Besucher der Region ist Santarcangelo wegen seines altenOrtskerns, der Burg, der Tuffsteingrotten, des Internationalen Theaterfestivalsim Juli,  und last but not least wegen seines phantastischen Restaurants „LaSangiovesa“. Dieser kulinarische Tempel ist eine Institution. Hier huldigt inweit verzweigten Gewölben die High Society der Gourmets bester traditionellerromagnolischer Küche, verfeinert mit edlen Gewürzen. Zu köstlichen Fisch-,Fleisch- und Nudelgerichten munden der weiße Trebbiano und der rubinrote Sangiovese, der dem Lokal den Namen gegeben hat.Von der Wand grüßt ein Gemälde von Fellini, der hier Stammgast war.

Ja, einen Golfplatz gibt es natürlich auch , undsogar eine Therme. Rimini ist ideal um Erlebnis, Erholung, Sport, Kultur undGenuss zu verbinden. Der italienische Charme verzaubert immer noch. Und mit TUIkommt man ganz billig hin.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers, © by Heiko Trurnit

Foto von Italien - Ohr des Dionysius im archäologischen Park von Syrakus
Foto von Italien - Ohr des Dionysius im archäologischen Park von Syrakus
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers, © by Heiko Trurnit

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Letzte Bearbeitung: 1.8.2008

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